Quelle: www.ac-aller-leine.de

Kleine Regelkunde für Agility-Begeisterte

Wir stellen Ihnen eine Sportart vor, die in den siebziger Jahren in England entstanden ist. Bei Reitturnieren (= Familienausflug in England) ließen die Partner und Kinder ihre Hunde über die Geräte springen. Ein Hundeausbilder beobachtete, wie viel Spaß beide, Hund und Mensch daran hatten. Es wurden Geräte für die Hunde gebaut und bei der berühmtesten Hundeschau - der Cruft`s - wurde 1972 erstmalig Agility vorgeführt.

Die Begeisterung unter den Hundeleuten war so groß, dass sich daraus in Windeseile ein Hochleistungs-sport entwickelte.

Erst 1992 wurde diese Sportart in Deutschland eingeführt. 1999 errang die Deutsche Mannschaft den Weltmeistertitel in Dortmund.

Wer Agility ernsthaft betreiben will, muss eine sehr enge Verbindung zu seinem Partner Hund über Spiel und Motivation im Training aufbauen. Für den Alltag ist die Agility-Ausbildung hervorragend geeignet.

Ziel dieser Ausbildung ist es, den Hund in Sekundenbruchteilen aus größerer Entfernung in eine andere Richtung zu lenken, oder "aus einem Galopp (auf geraden Strecken mit Sprüngen ca. 9m/sec) auf den Tisch in ein Platz-Sitz-Steh zu bringen, auch wenn direkt daneben Zuschauer und Hunde sind".

Die Parcours werden jedes Mal neu von einem Richter zusammengestellt und sind ca.140 -200 m lang. Der/die HundeführerIn hat 5 Minuten Zeit, sich den genauen Weg einzuprägen.

Die Hunde werden in 3 Größenklassen eingeteilt:

 

Bewertungskriterien:

0 - 5,99 Fehlerpunkte......V

6 - 15,99 Fehlerpunkte.....SG

16 - 25,99 Fehlerpunkte ....G

jeder Fehler zählt 5 Fehlerpunkte

bei Überschreitung der Standardzeit pro Sekunde 1 Fehler

Überschreitung der Maximalzeit führt zur Disqualifikation